«Es bringt mich ins Gleichgewicht»
Die 58-jährige Schauspielerin präsentierte zusammen mit Ewan McGregor den Preis für den besten Film. Während eines Pre-Oscar-Dinners sagte sie im Vorfeld gegenüber «Variety», wie sie sich auf die 98. Academy Awards vorbereiten wolle: «Das ist verrückt, aber ich werde morgens in die Kirche gehen. Es bringt mich einfach ins Gleichgewicht. So verbringe ich meinen Sonntag.»
Es ist nicht das erste Mal, dass Nicole Kidman öffentlich über ihren Glauben spricht. Im Mai 2019 sagte die Oscar-Preisträgerin in einem Gespräch mit «Vanity Fair», dass viele ihrer Freunde sie wegen ihres Glaubens an Gott aufziehen. Zum Zeitpunkt des Interviews war Kidman mit Keith Urban verheiratet, und sie gingen als Familie in die Kirche, zusammen mit den gemeinsamen Töchtern Faith (heute 15) und Sunday (17).
Gebete der Grossmutter
«So erziehen wir unsere Kinder», sagte Nicole Kidman damals. «Keith hat seinen eigenen Glauben, aber er kommt auch mit. Ich hatte eine sehr katholische Grossmutter, und ich bin mit Gebeten aufgewachsen, daher hatte das einen enormen Einfluss», sagte sie.
Nach ihrer Scheidung mit Tom Cruise und dem Austritt bei Scientology im Jahr 2005 habe sie sogar einen Religionsprofessor engagiert, um Privatunterricht in Theologie zu erhalten.
In einem Interview mit «Allure» im November 2018 erklärte Nicole Kidman, die in einer irisch-katholischen Familie aufwuchs und einst darüber nachdachte, Nonne zu werden, dass sie häufig ein mit Diamanten besetztes Kruzifix trägt – ein Geschenk ihrer Grossmutter, das sie fast nie ablegt. «Ich bin spirituell in dem Sinne, dass ich absolut an Gott glaube. Die Vorstellung, Nonne zu werden, hat mich fasziniert. Offensichtlich habe ich mich nicht für diesen Weg entschieden, aber ich fühlte mich sehr davon angezogen.»
Durch Wunder zum Glauben gefunden
Eine weitere Prominente mit katholischem Hintergrund, die Sängerin Gwen Stefani, die mit dem Sänger Blake Shelton verheiratet ist, hat ebenfalls öffentlich über ihren Glauben gesprochen. Kürzlich erklärte sie im Gespräch mit dem Evangelisten Jeff Cavins im Podcast «Hallow: Prayer & Meditation», dass eine «Wunder»-Schwangerschaft und die spirituelle Reise eines atheistischen Freundes ihr geholfen hätten, wieder zu ihrem Glauben zu finden.
Mit 44 Jahren habe sie versucht, schwanger zu werden. Zur gleichen Zeit arbeitete Gwen Stefani mit einem jüdischen Mann zusammen, der in Israel aufgewachsen war. Früher war er Atheist gewesen, später wurde er gläubig: Er erlebte nach dem Studium der Tora ein «grosses, erkenntnisreiches Erwachen». Die Gespräche mit ihm führten dazu, dass Gwen Stefani begann, über ihren eigenen Glauben nachzudenken.
«Deine Mama ist zu alt…»
In besagtem Zeitraum kam Gwen Stefanis Sohn Kingston zu ihr und sagte, dass er sich wünsche, sie würde noch ein Baby bekommen. «Ich sagte: ‘Es tut mir leid, deine Mama ist jetzt zu alt, um noch ein Baby zu bekommen.’»
Gwen Stefani erinnert sich: «Er sagte: ‘Bitte, Gott, lass meine Mama ein Baby bekommen’ und ich sass einfach da und dachte: ‘Wow, schau dir meinen kleinen Jungen an! Er betet für mich.’ Er hat das jeden Abend gemacht, und ich habe ihn nie darum gebeten oder ihm das beigebracht.»
Und tatsächlich: «Ich glaube, etwa vier Wochen später war ich mit Apollo schwanger, den ich mit 44 Jahren auf natürliche Weise bekommen habe. Ein absolutes Geschenk.» Gwen Stefani spricht von einem Wunder.
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Datum: 19.03.2026
Autor:
Samantha Kamman / Daniel Gerber
Quelle:
Christian Post / gekürzte Übersetzung: Livenet