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Wenn Muslime Jesus nachfolgen, ohne ihr Umfeld zu verlassen

Nursen erklärt: «Ich bin ein Muslim, der Jesus nachfolgt» (Symbolbild)
Für viele Muslime ist ihr Glaube nicht nur eine Überzeugung, er ist Familie, Kultur und Zugehörigkeit. Wer ihn verlässt, kann alles verlieren. Dennoch begegnen überall in der muslimischen Welt Menschen Jesus, ohne ihre Gemeinschaften aufzugeben.

Einer von ihnen ist Nursen Ahmed. Als Muslim aufgewachsen, kam Nursen durch die Bibel und eine persönliche Begegnung zum Glauben an Jesus. Sein Leben veränderte sich grundlegend. «Als ich an Jesus glaubte», sagt er, «führte er mich in das neue Reich, das Reich Gottes.»

Diese Verwandlung schloss die Befreiung von spiritueller Abhängigkeit ein. Nursen berichtet, wie er von okkulten Praktiken befreit wurde, die einst sein Leben prägten. «Böse Geister beeinflussten mich geistlich, seelisch und körperlich», erinnert er sich. «Doch als ich Jesus als meinen Herrn annahm, erlebte ich wunderbare Freiheit.»

«Ich bin ein Muslim, der Jesus nachfolgt»

Was Nursens Geschichte bemerkenswert macht, ist nicht nur seine Bekehrung, sondern seine Berufung. Er verliess seine Gemeinschaft nicht. «Ich bin ein Muslim, der Jesus nachfolgt», erklärt er. Anstatt seine Kultur abzulehnen, begann Nursen, sie im Licht Christi neu zu betrachten. Manche religiösen Praktiken deutete er neu. Andere verwarf er. Einige behielt er bei, wie das Fasten, das Gebet und das Geben für die Armen, nun jedoch verwurzelt in der Bibel und einer lebendigen Beziehung zu Gott.

Geschichten wie die von Nursen bleiben aus Sicherheitsgründen oft verborgen, doch sie werden häufiger. Mitarbeiter in muslimischen Kontexten beschreiben kleine Netzwerke von Gläubigen, die Jesus im Stillen inmitten ihrer Gemeinschaften nachfolgen. Sie beten, lesen die Bibel, sorgen füreinander und lassen Gottes Reich von innen heraus wachsen. «Diese Bewegungen sind nicht laut», bemerkt ein Mitarbeiter. «Aber sie sind real.»

Glaube, der sich in Liebe ausdrückt

Die Schrift zeigt, dass Jesus Menschen nicht dazu berief, ein neues religiöses Etikett anzunehmen, sondern in das Reich Gottes einzutreten. Der Glaube, der sich in Liebe ausdrückt, war wichtiger als Identitätsmerkmale. Heute schlägt dasselbe Reich an Orten Wurzeln, die lange als verschlossen galten. Gott wirkt behutsam und beständig und verwandelt Leben, ohne Menschen von allem zu trennen, was sie kennen.

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Datum: 14.05.2026
Quelle: Joel News / Mission Frontiers

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