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Pfingstgemeinden legen stark zu

Pfingstgemeinden wachsen stetig (Symbolbild)
Innerhalb von zwei Jahren ist der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) um 22 Prozent gewachsen. Mit 44,9 Prozent ist fast die Hälfte der Gemeinden des Bundes international.

Wie die kürzlich vorgelegte Bilanz des «Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden» (BFP) zeigt, zählte die Bewegung am Stichtag, dem 1. Januar 2026, exakt 82’717 Mitglieder, die sich auf 1’119 Ortsgemeinden verteilen. Das sind rund 15'000 Personen mehr als zwei Jahre zuvor, als 67’455 Mitglieder in 966 Gemeinden gezählt wurden.

Laut der Pressemitteilung des Bundes ist auch die Zahl der Taufen deutlich gestiegen: Während im Jahr 2023 insgesamt 3’863 Menschen getauft wurden, waren es im Jahr 2025 mit 6’389 Menschen rund 2’500 Taufen mehr.

Nach eigenen Angaben erreichte der BFP durch Angebote wie die Arbeit der Pfadfinder «Royal Rangers», das «BFP-Kinderforum» und die Jugendarbeit «Youth Alive/ONE-Movement» ausserdem über 30'000 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.

«Wachstum ein Geschenk Gottes»

Generalsekretär Peter Bregy nannte die seit 2013 verfolgte strategische Ausrichtung des Bundes einen wesentlichen Faktor für dieses Wachstum. Diese zielt darauf ab, die gemeinsame Identität zu klären, bestehende Gemeinden zu stärken, neue Gemeinden zu gründen und die Weitergabe des christlichen Glaubens sowie die persönliche Entscheidung für Jesus Christus zu fördern.

Parallel dazu wurden Leitungsstrukturen und Ausbildungswege weiterentwickelt. Dadurch ist in den vergangenen Jahren eine neue Generation von Leiterinnen und Leitern herangewachsen, die diese Ausrichtung vor Ort prägt.

Bregy betonte: «Jedes Wachstum verstehen wir als Geschenk Gottes; dies gerade angesichts der vielen Menschen ohne persönliche Beziehung zu Jesus Christus.»

Auftrag: Verantwortungsvoll planen

Peter Bregy sieht in dieser Entwicklung gleichzeitig den Auftrag, weiterhin verantwortungsvoll zu planen und mutige Schritte zu gehen.

Für den BFP-Vorstand ist die gemeinsame theologische Grundlage, insbesondere das Bekenntnis zur Bibel als Massstab für Lehre und Leben, zudem ein wesentliches Element der positiven Entwicklung und Attraktivität von Gemeinden und Bund.

Die statistischen Daten werden alle zwei Jahre bei den Ortsgemeinden erhoben und vom BFP veröffentlicht.

Fast die Hälfte internationale Gemeinden

502 der 1119 Mitgliedsgemeinden des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden – also 44,9 Prozent – sind internationale Gemeinden. Einschliesslich der Kinder, Jugendlichen und regelmässigen Gästen erreicht der BFP insgesamt sogar 248’151 Personen, von denen 82'717 wie eingangs erwähnt, Mitglieder sind.

Datum: 31.05.2026
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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