Auf der Reise

Von einem einfachen Gruss zur ewigen Hoffnung

Farzad fördert Jüngerschaft durch das Internet (Symbolbild)
Evangelisation im Iran läuft grösstenteils digital ab. Und das läuft ganz natürlich ab. Eine freundliche Begrüssung auf Telegram kann eine Reise beginnen, die bei Jesus endet.

Farzad wuchs im Iran auf, beeinflusst vom Glauben seiner Geschwister und christlichen Filmen (z.B. dem Jeus-Film nach dem Lukasevangelium). Als Teenager suchte er online nach Antworten. In muslimischen Chatrooms liessen ihn endlose sunnitisch-schiitische Debatten leer zurück. Doch in christlichen Chats «konnte ich den Heiligen Geist unter ihnen spüren», sagt er.

Jetzt ist der Suchende zum Boten geworden

Heute ist Farzad ein Internet-Missionar und führt Dutzende durch Telegram zu Jesus. Sein Ansatz ist einfach: Er tritt persischen Chats bei, baut Freundschaften auf und ist offen über seinen Glauben. Neugierige Iraner stellen Fragen. Dann teilt er sein einstündiges Sprach-Zeugnis, von seiner Kindheit bis zur Begegnung mit Jesus.

«Wenn Sie das nächste Mal online einem Iraner begegnen, sagen Sie einfach dorood (Hallo). Es könnte seine Ewigkeit verändern», sagt Farzad. «Nach ein paar Monaten kommen manche bereit zurück», erzählt er. «Ich bete mit ihnen für ihre Errettung. Aus jeder Gruppe kommen mindestens zwei oder drei zu Christus.»

Viele Iraner suchen Wahrheit jenseits der staatlichen Zensur. Organisationen brauchen mehr Online-Evangelisten, um sie zu erreichen.

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Datum: 16.02.2026
Quelle: Joel News / Mission Network News

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