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BlessNations will die offene Gen Z zu Jesus bringen

Innerhalb von drei Jahren entstand aus dem BlessThun 13 Standorte mit tausend Menschen pro Monat.
Ein weisses Blatt Papier, eine einfache Frage im Gebet: Was möchte Jesus tun? So begann die Geschichte von «BlessNations». Heute will die Bewegung junge Menschen für Jesus begeistern und sie dazu ermutigen, ihren Glauben weiterzugeben.

«BlessNations» will junge Menschen in Europa für Jesus gewinnen – nicht primär durch grosse Events, sondern indem sie in lokale Gemeinschaften hineinwachsen und zu Jüngern werden. «Wir wollen sehen, wie eine Bewegung für Jesus unter jungen Menschen entsteht», sagte Mitgründer Geru Furrer in einem Interview mit brave beLIFE am «Incil Festival» in Wettingen Ende Juli.

Die Bewegung entstand 2013 mit dem Jugendgottesdienst «BlessThun», der innerhalb drei Jahren auf tausend Leute pro Monat gewachsen ist. Inzwischen ist die Bewegung an 13 Standorten in der Schweiz aktiv, weitere Standorte sind bereits geplant.

Das Incil Festival ist ebenfalls aus der Bless-Bewegung heraus entstanden. Am Festival im Juli 2026 nahmen rund 850 glaubensbegeisterte Menschen teil. Furrer meinte vor Ort bewegt: «Es kommen viele Menschen, denen echt Schweres widerfahren ist. Mich erschüttert es sehr, wie viele Leute schon in jungen Jahren psychisch leiden. Manche haben Selbstmordversuche hinter sich – und erleben dann bei uns zum ersten Mal eine Begegnung mit Jesus.» Direkt am ersten Tag hätten 50 bis 60 Menschen für sich beten lassen. «Das hat uns total erfreut.»

Alles auf eine Karte

Furrer hat sich bewusst dazu entschieden, sich mit «BlessNations» in junge Menschen zu investieren. Er mag die Risikobereitschaft und das Unerfahrene in der Zusammenarbeit mit Jungen. Davon könne er auch selbst viel für seinen Glauben lernen. «In der jungen Generation herrscht eine grosse Suche nach Hoffnung», erklärte der Familienvater. Er beobachte, wie es vielen jungen Christen egal sei, was andere denken. Von der Radikalität, mutig für den eigenen Glauben einzustehen, möchte er noch mehr sehen.

Wie kam es bei Furrer zur Begeisterung für die Arbeit mit jungen Menschen? «Ich war mit 15 oder 16 Jahren in einer Phase, in der ich einfach nicht mehr in die Kirche gehen wollte», blickte er im Interview mit brave-beLIFE-Moderatorin Annina zurück. Er sei christlich aufgewachsen, seine Eltern seien immer in die Kirche gegangen. Doch irgendwann habe er sich gefragt, ob er den Glauben auch für sich persönlich wirklich leben wolle. «In dieser Zeit hatte ich zwei oder drei übernatürliche Erlebnisse, in denen ich Gott wirklich begegnet bin», berichtete er weiter. «Dann sagte ich zu Jesus, dass ich jetzt wirklich alles auf eine Karte setzen und für ihn leben möchte.»

Anfänge einer neuen Bewegung

Von diesem Zeitpunkt an hatte er stark auf dem Herzen, dass auch seine Freunde Jesus kennenlernen – und fragte sich, wie das geschehen könnte. Gemeinsam mit anderen gläubigen Freunden wollte er einen Raum schaffen, in dem genau das möglich wird. Schon mit 21 Jahren stellte er mit Freunden einen eigenen, wilden Gottesdienst auf die Beine, die Menschen kamen in Scharen. Eigentlich sei er damit völlig überfordert gewesen. Doch da sich aus seiner Sicht nicht genug Menschen für ein Leben mit Jesus entschieden haben, habe er wieder aufgehört – doch sein Wunsch blieb: dass seine nicht gläubigen Freunde Jesus begegnen können.

Erneut traf er sich mit seinen gläubigen Freunden. Sie legten ein weisses Blatt Papier vor sich und fragten Jesus im Gebet, was er tun möchte. Anschliessend sammelten sie gemeinsam Ideen. Überrascht stellten sie fest, dass die gesammelten Elemente auch einen normalen Gottesdienst ausmachten. Sie hielten fest jedoch fest, dass sie dem übernatürlichen Wirken Gottes bewusst viel Raum geben und direkt aus der Bibel predigen möchten – keine «Motvational Speaches», bei denen noch ein paar Bibelverse eingebaut werden. Mit diesen Grundpfeilern starteten sie «BlessThun». Es war zugleich der Anfang von «BlessNations».

«Genau so haben wir das jetzt 14 Jahre durchgezogen», fuhr Furrer fort. Dieses Prinzip präge auch das «Incil Festival». Beim diesjährigen Festival studierten sie beispielsweise gemeinsam das Buch Esther – jeden Morgen mit hunderten jungen Menschen. «Das begeistert mich total!», hielt Furrer fest. Am meisten bewege ihn, wenn einzelne Menschen eine Begegnung mit Gott hätten und unter anderem Heilungen und Befreiungen erlebten. Das treibe ihn an, weiter vorwärtszugehen.

Wer einen Einblick vom Incil Festival bekommen und das gesamte Interview über BlessNations als Video schauen möchte, findet es auf dem YouTube-Kanal von brave beLIFE – ein Jugendprojekt von Livenet, der SEA und dem Bibellesebund:

 

Datum: 05.09.2026
Autor: Valentina Hepp
Quelle: Livenet

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