Gott sei Dank gibt es Menschen, die zweifeln
Obwohl Kurt als Teenager den christlichen Glauben für sich entdeckt hat und diese Entscheidung auch nach über 40 Jahren nicht bereut, bezeichnet er sich weiterhin als «gläubigen Zweifler». Daran, so ist er überzeugt, wird sich auch im letzten Drittel seines Lebens nichts Grundlegendes ändern.
Statt Zweiflern ein schlechtes Gewissen zu machen – was häufig zu Unauthentizität führt –, zeigt er positive Aspekte des Zweifelns auf. So betont er, dass zweifelnde Menschen oft besonders demütige Menschen sind. Dabei bezieht er sich unter anderem auf Thesen des US-amerikanischen Psychologen und Theologen Richard Beck.
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Datum: 09.08.2026
Autor:
Valentina Hepp
Quelle:
Livenet