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Taufangebot via soziale Medien – 170 kamen dazu

Insgesamt 170 Leute wurden am 5. September in Devon getauft.
Es war nur eine Idee: über die sozialen Medien anzufragen, wer sich taufen lassen will. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen.

Als Merlin Kraft, der Gründer von BibleLadUK, seine Follower in den sozialen Medien beiläufig fragte, ob sie Interesse an einer Taufe hätten, war er auf die Reaktion nicht ganz vorbereitet.

Er lud alle ein, die sich für Jesus entschieden hatten und sich taufen lassen wollten. Sie sollten zum Jennycliff Beach in Plymouth kommen. «Wir dachten, zur ersten Taufe würden vielleicht acht oder zehn Leute kommen, doch es wurden 28 getauft», erzählte er God Reports. «Dann füllte sich mein Posteingang mit Nachrichten von Anhängern und Leuten, die die Videos gesehen hatten. Sie schrieben, sie hätten die Taufe verpasst, und fragten, wann wir die nächste abhalten würden.»

So stellte er eine offene Einladung in seine sozialen Medien, dieses Mal zur Taufe in Bigbury-on-Sea in Devon für Samstag, den 5. September. «Die Resonanz hat alle unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. An diesem Nachmittag liessen sich 170 Menschen im Meer taufen, während sich Hunderte am Strand versammelten.»

Aus dem ganzen Land

«Es war ein organisiertes Chaos» beschrieb ein Teilnehmer die Szene. Die Menschen reisten aus dem gesamten Vereinigten Königreich und Irland an, aus Schottland, Wales, Liverpool, Manchester, Salford, von der Isle of Wight und aus vielen anderen Teilen Englands. 

«Ein Paar aus Leeds hatte Probleme, zum richtigen Strand zu kommen und lief schliesslich etwa drei Stunden lang von Kingsbridge aus zu Fuß, weil sie so entschlossen waren, es zu schaffen», sagt Kraft. Ein anderes Paar reiste aus Doncaster an und kam erst an, als die meisten bereits fertig waren. «Sie waren den ganzen Weg gekommen, um sich taufen zu lassen, also gingen wir noch einmal ins Meer und tauften sie.»

Nebst einem Barbecue nach dem Taufanlass wurden über 100 Bibeln verteilt, zusammen mit christlicher Literatur und Informationen, um die Getauften mit Kirchen und Gemeinden in Verbindung zu bringen.

Soziale Medien werden zum wichtigen Kanal

Kraft glaubt, dass Gott in Grossbritannien etwas in Gang bringt. «Wir hören ständig, dass das Christentum bei uns verschwindet, doch über die sozialen Medien begegne ich Menschen, die aktiv Fragen zu Jesus stellen, nach Gemeinden suchen und fragen, wie sie sich taufen lassen können» erklärt er.

«Viele von ihnen werden nicht unbedingt über die traditionellen Wege erreicht. Soziale Medien können natürlich für jede Menge Unsinn genutzt werden, aber sie können das Evangelium auch direkt zu Menschen bringen, die vielleicht niemals eine Kirche betreten würden.»

Zum Autor: Reinhold Scharnowski ist Pfarrer, Netzwerker und Redaktor. 21 Jahre war er Pfarrer der FEGs in Thun und Steffisburg, dazu Leiter von DAWN Europe und drei Jahre Missionar in Bolivien. Heute im «Unruhestand», seit 2012 aktiv als Redaktor bei Livenet. 

Datum: 01.10.2026
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Livenet / God Reports / BibleLadUK

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