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Nigeria: Ehemalige Kämpfer tauschen Waffen gegen Bibeln

Das Reich Gottes wächst in Nigeria auch in verborgenen Räumen (Symbolbild)
In der gefährlichen Landschaft Nordnigerias legen ehemalige Kämpfer ihre Waffen nieder, um im Stillen Hauskirchen zu leiten, und beweisen damit, dass kein Herz ausserhalb der Reichweite des Evangeliums ist.

Nigeria bleibt einer der gefährlichsten Orte auf der Erde, um Christus nachzufolgen, wo eine geistliche Entscheidung oft ein Todesurteil bedeuten kann. Doch mitten in Angst und Gewalt entfaltet sich etwas Bemerkenswertes. Männer, die einst an kämpferischen Handlungen teilnahmen, versammeln sich nun in verborgenen Räumen – nicht um Angriffe zu planen, sondern um die Heilige Schrift zu lehren und andere im Gebet zu leiten.

Glaube, der im Flüsterton praktiziert wird

Aktuelle Berichte und Aufnahmen (aus Sicherheitsgründen zurückgehalten) zeigen ehemalige Fulani-Kämpfer, die gemeinsam mit lokalen Gläubigen Gottesdienst feiern und Sonntagsschulen für Kinder leiten. Dies sind keine grossangelegten Evangelisationen, sondern kleine, beständige Versammlungen, in denen der Glaube im Stillen gelebt wird. Für diese Männer bedeutet Jesus nachzufolgen, den Schutz ihrer früheren Gemeinschaften zu verlieren und unter ständiger Bedrohung zu leben. Trotz des immensen Risikos entscheiden sie sich dafür, Gottes Wort mit Entschlossenheit zu verkünden.

Diese Bewegung wird von vielen als die Frucht anhaltenden, weltweiten Gebets für Nigerias Gläubige während Zeiten intensiver Verfolgung gesehen. Das Evangelium schreitet nicht durch Macht oder politischen Schutz voran, sondern durch die radikale Hingabe derer, die einst gefürchtet wurden. In stillen Räumen überall in der Region wächst das Reich Gottes – nicht laut oder sicher, sondern mit einem Mut, der die Todesdrohung übersteigt.

Datum: 16.07.2026
Quelle: Joel News

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