Georgien: Gemeinschaft statt Abgrenzung, im Dienst der Einheit
Georgien trägt ein tiefes christliches Erbe: Die Überlieferung führt die Ankunft des Evangeliums bis auf den Apostel Andreas zurück. Und doch arbeiten die heutigen Gemeinden trotz dieser langen Geschichte oft nebeneinander her. Konfessionelle Unterschiede und ein Klima des Wettbewerbs haben mitunter Barrieren errichtet, wo eigentlich Brücken entstehen sollten. A3 Global Ministry tritt jetzt an, um einem konkreten und langgehegten Wunsch lokaler Leiter zu entsprechen: dem Bedarf nach tiefer Einheit.
Ein neues Kapitel
«Die Kirche gehört nicht uns», sagt Jeyakaran Emmanuel, Vizepräsident von A3 Global Ministry. «Sie gehört Jesus Christus. Wir sind Verwalter und Hirten dessen, was er mit seinem eigenen Blut erkauft hat.» Diese Überzeugung liegt im Herzen des geplanten Programms zur pastoralen Führungsentwicklung. Das Ziel ist nicht, theologische Überzeugungen aufzugeben, sondern einen Raum zu schaffen, in dem Leiter sich neu um ihren gemeinsamen Beruf sammeln können.
Die Hoffnung dieser Initiative ist eine Einheit mit einem klaren Ziel: die Menschen in Georgien zu erreichen, die Christus noch nicht kennen. Indem eine Kultur der Abgeschlossenheit überwunden und eine Kultur der Zusammenarbeit gefördert wird, beginnen diese Pastoren ein neues Kapitel. Es ist ein stiller, geduldiger Prozess des Gebets und des Gesprächs, im Vertrauen darauf, dass die Kirche am stärksten ist, wenn sie gemeinsam unter einem Herrn voran geht.
Datum: 07.07.2026
Quelle:
Joel News / Jeyakaran Emmanuel, A3 Global Ministry