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«DAVID» will das Kino erobern

Am 17. September 2026 ist es nun endlich so weit: «David» startet nun auch in den deutschen Kinos.
Mut statt Angst: Der Film «DAVID» erzählt die bekannte Bibelgeschichte mit starken Bildern, packender Musik und einer klaren Botschaft. Verleiher Jörg Schwehn spricht vom besten christlichen Animationsfilm der letzten 20 Jahre.

«Das ist für uns eine Wundertüte», sagt Jörg Schwehn mit Blick auf den Kinostart des Films «DAVID». «In der säkularisierten Gesellschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind biblische Filme nicht mehr so angesagt wie früher.»

Gleichzeitig ist klar, dass es sich um einen starken Film handelt. Und: «Wir haben viel dafür getan, dass der Film von vielen Menschen gesehen wird. Gerade im Social-Media-Bereich

DAVID muss mit erstem Wurf treffen

Ein Kinostart und nicht «nur» ein Film auf DVD war wichtig, «weil jeder, der gerne ins Kino geht, weiss, dass es etwas Besonderes ist. Der grosse Sound, dein Getränk, dein Popcorn … das ist etwas Besonderes. Ein Kinostart ist aber auch für das Home-Entertainment wichtig. Es ist eine wichtige Werbung. Das sage ich gerade als Home-Entertainment-Mensch.»

Kino funktioniert allerdings nur, wenn der Auftakt gelingt. «Es ist wichtig, dass wir am ersten Wochenende gleich richtig gut starten und viele Kinobetreiber sagen: ‘Machen wir noch mal!’ Dann kann der Film in eine dritte und vierte Woche gehen. Das erste Wochenende ist deshalb entscheidend.» DAVID muss sozusagen mit dem ersten Wurf respektive dem ersten Wochenende treffen.

Neues Level erreicht

Die christlichen Animationsfilme der letzten 20 Jahre sind richtig gut, bilanziert Jörg Schwehn. So etwa «König der Könige» oder «Johannes und das Licht der Welt». «DAVID ist aber noch einmal ein Level oben drüber. Es ist ein Projekt, das sehr lange vorbereitet wurde, und das Storytelling ist absolut herausragend. Selten habe ich ein so ausgefeiltes Storytelling bei einem christlichen Film gesehen.»

Am Ende versteht man Zusammenhänge, die eigentlich schon immer da waren, bilanziert Jörg Schwehn: «Was mache ich? Was will dieser Gott von mir? Dann merkt man, dass der Film ein ganz klares Storytelling hat und auf einen grossen Moment zuläuft. Jeder Aspekt des Films, auch die vielen Songs, sind inhaltlich stark in die Handlung eingebunden. ‘Sunrise Studios’ in Südafrika hat hier ganz tolle Arbeit geleistet.»

David singt dank Elijah deutsch

Naomi van Dooren, deren Schwester Debby in «Prince of Egypt» die junge Mirjam sang, ist nun die Mutter von David. Und der erwachsene David wird von Naomis Sohn Elijah Thomas gesprochen.

Jörg Schwehn hält fest: «Die vielen Lieder in der Synchronisation umzusetzen, ist richtig teuer, aber wir mussten es machen, weil die Musik ein Teil des Storytellings ist. Die Kinder müssen die Inhalte verstehen können.» Deshalb war es wichtig, die Lieder ins Deutsche zu übersetzen und einzudeutschen, statt den Gesang englisch zu lassen und «nur» zu untertiteln. Die Songs sind alle auf Deutsch eingesungen.

Ein Beispiel ist der Titel «Die Farben meines Lebens». «Darin fragt David seine Mutter, warum er gesalbt wurde: ‘Was will Gott von mir?’ Die Mutter erklärt ihm, wie Gott plant und wie Dinge zusammenkommen, dass es wie ein Faden ist, der in den anderen hineingewebt wird. Das ist ein herausragender Liedtext, und wir mussten ihn auf Deutsch haben, damit die Kinder ihn verstehen.»

Plötzlich mitten in heiligem Moment

Es gibt einen Clip, in dem Samuel David salbt. Für Jörg Schwehn stecken zwei besondere Aspekte drin. «Erstens diskutiert David und sagt, dass er nicht König von Israel werden will. Doch jedes Mal, wenn er ein Argument dagegen vorbringt, wird daraus ein gutes Argument, das dafür spricht. Dann kommt der Moment, in dem er noch einmal seine Mutter anschaut. Sie antwortet nur mit den Augen: ‘Tu es!’ Und er antwortet ebenfalls mit den Augen: ‘Ja, ich mache es!’»

Auf der anderen Seite denke man vorher vielleicht, dass es einfach ein Animationsfilm ist mit schöner Musik, etwas Tolles für Kinder «Und dann schaltet der Film plötzlich komplett um. Die Salbung von David wird zu einem ganz heiligen Moment. Das ist unglaublich schön. Das sind vielleicht zwei Minuten, aber diese zwei Minuten sind für mich pures Heiligtum. Solche Momente kommen mehrfach im Film vor.»

… dann steht Goliath da

In einer Szene bringt David seinen Brüdern, die mit der Armee an der Front sind, etwas zu essen. «Dort soll es zum Kampf gegen die Philister kommen. Man hat vereinbart, dass die beiden besten Kämpfer miteinander kämpfen, statt dass die ganzen Armeen gegeneinander antreten. Dann steht Goliath da. Man hört ihn schon von Weitem, wie er das Volk Israel verhöhnt.»

David weiss nicht, wer da herumbrüllt. Er hört nur: «Noch nicht mal euer Gott kann euch helfen.» David ruft: «Hey, komm her, los, wir finden das raus.» Doch alle anderen entgegnen: «Hör auf, sei still, sonst kommt er noch hierher.» Und David meint siegessicher: «Ja, soll er doch.» Und als ihm die anderen erklären, dass Goliath ein Riese ist, betont er: «Ja, egal, wie gross der ist, wenn Gott auf meiner Seite ist, dann hat der keine Chance.» David erklärt, dass er schon mit Löwen und Bären gekämpft hat und dass Gott ihn hat gewinnen lassen.

«Ich habe keine Angst»

Gegen Ende des Films werden manche Familien von Davids Kämpfern von den Amalekitern entführt. David will sie befreien, doch die Amalekiter verhöhnen ihn. David sagt seinen Leuten aber immer wieder, dass sie keine Angst haben müssen. «Und dann kommt der Moment, in dem das erste Kind aufsteht und sagt: ‘Ich habe keine Angst.’ Dann steht das zweite Kind auf: ‘Ich habe keine Angst.’ Und dann folgt das dritte Kind. Immer mehr Israeliten stehen auf und sagen: ‘Ich habe keine Angst.’ Die Amalekiter merken plötzlich, dass die Menschen, die sie als willfährige Sklaven behandelt haben, anfangen, sich zu wehren und keine Angst mehr vor ihnen haben. Dann kommen Davids Kämpfer dazu, und die hinterhältigen Amalekiter können vertrieben werden. Kinder werden dadurch ermutigt, auf Gott zu vertrauen und darauf, dass er ihnen Mut machen wird. Das zieht sich durch den ganzen Film.»

Weitere Projekte warten

Über «DAVID» hinaus warten bereits die nächsten Projekte, darunter ein Weihnachtsfilm, der tendenziell für den Home-Entertainment-Bereich gedacht ist. «Der Film heisst ‘Zero A.D.’, also im Prinzip ‘Jahr 0’. Mit von der Partie sind Stars wie Sam Worthington, Jim Caviezel oder Ben Mendelsohn.»

Ausserdem steht der Start der sechsten Staffel von «The Chosen» bevor. «Die ersten sechs Folgen erscheinen im November oder Dezember auf DVD, Blu-ray und digital. Im März folgt ein ‘The Chosen’-Film mit der Kreuzigung im Kino und zu Ostern im April folgt die Herausgabe auf DVD und Blu-ray.» Anschliessend werden die weiteren Folgen der Staffel veröffentlicht. Zuerst wartet nun aber DAVID im Kino.

An vielen Orten in der Schweiz, Deutschland und Österreich wird der Film DAVID gezeigt. Welche Kinos mit dabei sind, siehst du hier.

Datum: 18.08.2026
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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