Von jesus.ch

Wer ist meine Familie?

Es gibt nicht nur die Familie, in die man hineingeboren wird – sondern auch Menschen, die im Laufe des Lebens zu Familie werden.
Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein Tabuthema. Trotzdem hat Christa Collela auf jesus.ch ihre Geschichte geteilt. Sie zeigt, wie trotz des Schmerzes Hoffnung wachsen kann – und wie wir von Jesus lernen können, Elternschaft auf andere Weise zu leben.

Christa Collelas Vater ist dieses Jahr verstorben. Dieser Verlust löste in ihr die Frage aus: Wer wird sie einmal vermissen, wenn sie nicht mehr da ist? Ein Gedanke tröstete sie: Manchmal gestalten Freunde und nicht die Familie eine Traueranzeige für einen Verstorbenen. Menschen zeigen damit freiwillig und ohne Pflichtgefühl, dass sie einen Menschen vermissen und um ihn trauern.

Wie Jesus Familie definiert

Auch Jesus definiert Familie nicht über Blutsverwandtschaft, sondern über die gemeinsame Beziehung zu Gott (Matthäus 12,49-50). Christliche Gemeinschaft bedeutet, füreinander da zu sein, sich zu versöhnen und miteinander zu trauern. Am Kreuz sorgt Jesus zum Beispiel dafür, dass seine Mutter auch nach seinem Tod nicht allein bleibt. Er bittet seinen Freund Johannes, sich um sie zu kümmern (Johannes 19,26-27).

Christa ermutigt im aktuellen Blogbeitrag auf jesus.ch Menschen, die ungewollt kinderlos sind: Vielleicht hat Gott auch für dich einen Auftrag – als Sohn oder Tochter oder als Vater oder Mutter für jemanden einer anderen Generation.

Hier findest du den Artikel auf jesus.ch

Datum: 27.09.2026
Autor: Valentina Hepp
Quelle: jesus.ch

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